Sicherheit im Fokus

Zur Diskussion um die Sicherheit von 5G-Netzen

Im Anschluss an die Empfehlung der Kommission für ein gemeinsames Vorgehen bei der Sicherheit von 5G-Netzen haben 24 EU-Mitgliedstaaten nun den ersten Schritt abgeschlossen und ihre nationalen Risikobewertungen vorgelegt. Diese zeigen „die hauptsächlichen Bedrohungen und Akteure im Zusammenhang mit 5G-Netzen, den Grad der Verwundbarkeit der 5G-Netzkomponenten und -funktionen sowie anderer Anlagen und verschiedene Arten von Schwachstellen, sowohl technischer als auch anderer Art, die möglicherweise in der 5G-Lieferkette entstehen können.“ Weitere Informationen finden Sie hier: Europäische Kommission.

Bereits im März 2019 veröffentlichte die Bundesnetzagentur Eckpunkte zusätzlicher Sicherheitsanforderungen für Telekommunikationsnetze. „Wir passen die geltenden Sicherheitsanforderungen regelmäßig der aktuellen Sicherheitslage sowie dem Stand der Technik an“, erklärte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Die neuen Anforderungen beziehen sich unter anderem auf den 5. Mobilfunkstandard. Die Aktualisierung des Sicherheitskatalogs ist noch nicht abgeschlossen. Weitere Informationen finden Sie hier: Bundesnetzagentur.

Sicherheitsbedenken gab es von Seiten der US-Regierung insbesondere gegenüber Hardware des chinesischen Netzausstatters Huawei. Der Konflikt eskalierte bis zu einem Verbot von Geschäftsbeziehungen mit dem Unternehmen. Bundeswirtschaftsminister Altmaier sprach sich dementgegen für eine Gleichbehandlung aller geeigneten Anbieter aus, weshalb für die deutschen 5G-Netze auch Huawei-Technik zum Einsatz kommt. Weitere Informationen finden Sie hier: Heise.

Forscher der Purdue University sowie der University of Iowa fanden bereits vor dem Start der 5G-Netze die erste Sicherheitslücke: „TORPEDO“. Durch diese könnte die Position eines attackierten Geräts ermittelt werden und auch andere Angriffsformen werden ermöglicht. Weitere Informationen finden Sie hier: t3n.

Zwar ist größere Sicherheit der Netzwerkinfrastruktur prinzipiell wünschenswert, doch auch höhere Sicherheitsstandards selbst könnten negative Auswirkungen haben. So sprachen sich etwa die Innenminister der Bundesländer dafür aus, dass die Möglichkeit der Telekommunikationsüberwachung bei der 5G-Einführung weiter bestehen bleiben müsse. Weitere Informationen finden Sie hier: Land Mecklenburg-Vorpommern.

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